Die Küsten Sahara
 

Biwak Wüste Marokko, Biwak Sahara Marokko, Rundreisen 4x4 Wüste Marokko

Beschreibung

Von unserem Beduinencamp können sie die unglaubliche Vielfalt der Naturschutzgebiete erkunden.


·    Die Sabcha (Sebkha) Oum Dba
·    Die Dünen von Tarfaya
·    Der große Strand von Tarfaya bis Laayoune
·    Die Sabcha (Sebkha) Tah
·    Die Lagune von Naïla
·    Die Wasserstellen (Gueltas) von Khawi Nam

Die Sebkha von Oum Dba

Die Sebkha Oum Dba erstreckt sich ab dem Beduinencamp. In ihrer Mitte befindet sich der Gara Berg. Die Seitenwände der Niederung sind vom Wüstensand geglättet, die Bodengestaltung hingegen ist schlammig und salzig. Die Farbkontraste sind beeindruckend, die natürliche Ruhe dieses Ortes ist verwirrend. Durch die rauen Witterungsverhältnisse veränderte und  kontrastreiche Gegend kann zu Fuß oder mit dem 4x4, erkunden.

Die Dünen von Tarfaya

Auf  etwa hundert Kilometer, zwischen dem Cap von Tarfaya bis zur Großstadt von Laayoune, erstrecken sich in der Küstenebene unzählige Sicheldünen die sich durch den Wind verlagern. Hier und da treiben Hirten ihre Dromedar- oder Ziegenherden durch das Wüstenlabyrinth. Diese weiträumige Wüste erstreckt sich von der Atlantikküste, an das Beduinencamp vorbei, bis zur Hauptstraße. Dieser immense Landabschnitt ermöglicht uns die befremdetsten, noch nie dagewesenen, wilden Biwaks zu organisieren. (Biwak Wüste Marokko)

Der große Strand von Tarfaya bis Laayoune

Ein endlos lange, noch fast wilder Strand verbindet die beiden Ortschaften  Tarfaya und Laayoune. Bei Ebbe kann man dutzende Kilometer auf dem Strand an Fischerhütten entlang fahren. In Amgriou erntet und trocknet man Algen die vorrangig in den vereinigten Staaten für die Kosmetik- und Pharmaindustrie vermarktet. Schwimmen ist durchaus denkbar, zwischen einigen Trawler Wracks und andere Schiffe die nicht die gefährlichen Strömungen und Klippen des Cape Juby ausweichen konnten.

Die Sebkha von Tah

In der Nähe des Beduinencamps befindet sich die Sabcha Tah. Sie ist eine der wichtigsten Niederungen die 100 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Vom Rande der Felswand ist der Ausblick überwältigend und hypnotisierend. Auf dem salzigen Grund stützen sich Dünen in ein kontrastreiches und verblüffendes Farbenspiel gegen die zerklüfteten Steilwände der Niederung, Kaum vorstellbar etwas Leidenschaftlicheres in diese unendlichen Weite,  unter dem Meeresspiegel zu erleben. (Biwak Wüste Marokko)


Etwas Geschichtliches. 1975 nahmen etwa 350000 Personen  an der « Marche Verte » teil um die Annektierung der spanischen Sahara am marokkanischen Territorium  zu erhalten. Ausgangspunkt war das Dorf Tah. 

Die Lagune von Naïla

Immer wieder prächtige Dünen. Sie trennen Diesmal  eine Lagune vom Ozean. Dieses Naturschutzgebiet unterscheidet sich vom Rest der Region durch den Überfluss an Wasser und maritimer Fauna. Ein Erlebnis besteht darin, ein Fischerboot zu mieten, Fische zu angeln um  anschließend  bei einem BBQ auf  einen unberührten Strand zu verspeisen. Hier sind sie fern von Touristenbussen,  gelegentlich trifft man einen leidenschaftlichen  Angler.

Die Wasserstellen von Khawi Nam
Diese Rundfahrt von 125 km auf Pisten und Fährten rechtfertigen schon die Reise in die marokkanische Sahara (Rundreise Sahara Marokko). Abseits der Wanderpfade dringt ihr 4x4 im Landesinneren an der Grenze der Sabcha ein um in einer spektakulären Schlucht, einen salz- und eisenhaltigen Wasserfall zu bestaunen. Mehrere, in einer Schlucht brausende Wasserstellen bilden eine der beeindrucktesten Sehenswürdigkeiten südlich des Drâa. Die ehemalige militärische Kampfzone mit der Polisario und einige Festungsanlagen umschreiben diese strategische Umgebung und verleihen ihr eine sonderbare Stimmung. Unvermeidbar, verirrt man sich auf halber Strecke in einem riesigen Irrgarten von ockerfarbenen Sicheldünen. Ein einmaliger Höhepunkt in dieser Wüstenlandschaft, fern von Allem und Allen.